Über den "Peanuts"-Zeichner
Das Gros der Darsteller unserer Produktion (wer ist wer)
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Charles Schulz wurde am 26. November 1922 in St. Paul (Minnesota) als Sohn eines Friseurs geboren. "Sparky", wie er bis zuletzt von seinen Freunden genannt wurde, zeigte bald ein so reges Zeichentalent, dass sein Vater ihn zu einem Fernkurs für Cartoonisten anmeldete. Schulz studierte Kunst und illustrierte nach dem Krieg das Comicbuch einer Kirche. Seine erste Serie erschien 1947 unter dem Titel "Li'l Folks" (kleine Leute) in der Zeitung "St. Paul Pioneer Press". Drei Jahre später wurde der Comicstrip an ein Syndikat verkauft und - zum Leidwesen des Künstlers - in "Peanuts" umgetauft.
Trotz seines Erfolgs kämpfte Schulz mit Depressionen und Ängsten, wie seine Biografin Rheta Grimsley Johnson 1989 schrieb. Schulz habe alle seine Gefühle der Zurückweisung und Unsicherheit in seine Cartoons übertragen. Charlie Brown: Auf gewisse Weise das Abbild seines Schöpfers. Auch Snoopy wurde von einem Hund inspiriert, den Schulz in seiner Kindheit hatte und den er als "schlauesten Hund, den ich je gesehen habe" beschrieb.
Mit Schulz sterben auch die "Peanuts". Fast 50 Jahre lang hat Charles M. Schulz jedes der 18.000 Abenteuer seiner kleinen Geschöpfe selbst erdacht und gezeichnet. Außer dem tragischen Helden Charlie Brown und seinem philosophierenden Hund Snoopy gehören unter anderem auch die vorlaute Lucy, Peppermint Patty und Pianist Schroeder zu den Stars aus der Feder des scheuen Amerikaners. Eine Vertragsklausel garantierte ihm, dass niemand anderes seine Figuren zeichnen durfte und darf.
Die Saga vom ewigen Verlierer Charlie Brown ist in 75 Ländern beliebt. Sie erschien in 2600 Zeitungen mit 350 Millionen Lesern. Schulz starb am 12.02.2000 an den Folgen von Darmkrebs, am Abend vor dem Tag, an dem wie von ihm vorgesehen der letzte "Peanuts"-Comicstrip erschien - er hatte im Dezember 1999 beschlossen, die Serie zu beenden.
Weitere "Peanuts"-Quellen im Internet...
Über das Musical
"Du bist in Ordnung, Charlie Brown" ist auch aufgrund der Möglichkeit, es bereits in einer kleinen Besetzung und mit kleiner Combo aufzuführen, schon immer bei Amateurbühnen beliebt gewesen. 1999 schaffte das Stück den Sprung an den Broadway.
Für diese Produktion wurde eigens die Musik durch den Komponisten und Texter Andrew Lippa um zwei neue Nummern erweitert, die sich aber nahtlos in Clark Gesners Kompositionen einreihen: "Beethoven Day", ein Gospel in dem Schroeder alle zur Feier von Beethovens Geburtstag animiert, und "My New Philosophy", in dem Charlies Schwester Sally Linus ihr Lebenskonzept erklärt.
Die Inszenierung, für die sich am 04.02.1999 im Ambassador Theatre zum ersten Mal der Vorhang hob, war nicht nur ein großer Erfolg beim Publikum, sie wurde auch für 2 Darsteller zum Sprungbrett für die Traumkarriere: Sally-Darstellerin Kristin Chenoweth und "Snoopy" Roger Bart erhielten jeweils den Tony Award für ihre Darstellung und sind seither gefragte Größen im Musicalgeschäft. Roger Bart spielt zur Zeit in der bei Publikum und Kritikern gleichermaßen beliebten Broadwayproduktion von Mel Brooks' "The Producers" mit, nachdem er den Gesangspart der Titelrolle in der englischen Fassung des Disneyfilms "Hercules" übernommen hatte.
Kristin Chenoweth geniest am Broadway bereits den Status einer Diva und hat einige Soloalben aufgenommen. Aber auch die übrigen Darsteller sind längst keine Unbekannten mehr: "Charlie Brown" Anthony Rapp ist Insidern in der Titelrolle des weltweit erfolgreichen Musicals "Rent" von Jonathan Larson bekannt, "Schroeder"-Darsteller Stanley Wayne Mathis spielte anschließend im ebenfalls Tony-prämierten Broadwayrevival von Cole Porters "Kiss Me, Kate" mit.
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